Patrick Reitinger M.A.


Ich bin Nachwuchswissenschaftler an der Otto-Friedrich-Universität BambergIm Kern beschäftigen sich meine Projekte mit unterschiedlichen Fragen zur Entwicklung ländlicher Regionen - gegenwartsbezogen ebenso wie aus einer historischen Perspektive. 

 

Nach meinem Studium der Staatswissenschaften an der Universität Passau und einem Masterabschluss in Sozial- und Bevölkerungsgeographie an der Universität Bamberg arbeite ich an meiner Doktorarbeit zu Verräumlichungsprozessen in ländlichen Regionen zwischen 1918 und 1933. Ich betrachte die raumpolitischen Entwicklungen in Ostbayern vor dem Hintergrund der politischen Beziehungen zwischen Bayern, dem Deutschen Reich und der Tschechoslowakei.

 

Seit Juli 2020 leite ich das Projekt "TransRes | Transnationale Resilienzstrategien. Tschechische Arbeitsmigration und regionale Wirtschaftsförderung in Ostbayern nach Covid-19". Es beschäftigt sich mit den Auswirkungen der Grenzschließungen zwischen Bayern und Tschechien im Zuge der Corona-Pandemie auf die Resilienzstrategien der grenznahen Unternehmen und die politischen Maßnahmen der regionalen Wirtschaftsförderung. Untersuchungsregion ist der Landkreis Wunsiedel. Das Projekt wird durch die Bayerisch-Tschechische Hochschulagentur aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat gefördert. (Mehr Informationen)

 

Zudem koordiniere ich seit 2019 das internationale Forschungsprojekt "Management of Crossborder Rurality | Bavaria Bohemia 1990 2020", das an der Universität Bamberg und der Univerzita J.E. Purkyně in Ústí nad Labem angesiedelt ist. Wir beschäftigen uns in dem Projekt mit der Frage, wie politische, wirtschaftliche, administrative und zivilgesellschaftliche Akteure in Ostbayern und Westböhmen in den letzten 30 Jahren mit den Chancen und Herausforderungen ländlicher Entwicklungsprozesse umgegangen sind. Die Forschung wird im Rahmen des Joint Call Bayern - Tschechien 2019 - 2021 durch die Bayerisch-Tschechische Hochschulagentur aus Mitteln des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen und für Heimat sowie des Ministeriums für Schulwesen, Jugend und Sport der Tschechischen Republik gefördert. (Mehr Informationen)